Ronaldo nach WM-Aus trotzig
«Portugal hatte vor mir keinen Titel, jetzt sind es drei»

Das WM-Aus gegen Spanien beendet Cristiano Ronaldos Traum vom Weltmeistertitel. Der 41-Jährige blickt dennoch stolz auf seine Karriere zurück.
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Ob Cristiano Ronaldo noch einmal für Portugal auflaufen wird, steht aktuell in den Sternen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cristiano Ronaldo beendet WM-Karriere nach 0:1-Niederlage gegen Spanien im Achtelfinal
  • Portugal gewann mit Ronaldo drei Titel, darunter die EM 2016 und Nations League
  • Trainer Martínez tritt zurück, Jorge Jesus als möglicher Nachfolger für Portugal gehandelt
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Blick Sportdesk

Cristiano Ronaldo (41) muss seinen grossen WM-Traum endgültig begraben. Nach dem 0:1 gegen Spanien im Achtelfinal räumt der Superstar ein, dass es sein letzter Auftritt an einer Weltmeisterschaft war.

Trotz des bitteren Ausscheidens blickt Ronaldo mit Stolz auf seine Karriere im Nationalteam zurück. «Ich gehe mit reinem Gewissen. Portugal hatte vor mir keinen einzigen Titel, jetzt sind es drei», sagt er. Mit Portugal gewann der 41-Jährige die EM 2016 sowie die Nations League 2019 und 2025. «Der Gewinn der EM 2016 ist für mich genauso bedeutsam wie ein Weltmeistertitel.»

Die Niederlage gegen Spanien, das Ronaldo zu den stärksten Teams der Welt zählt, beendet aber endgültig seinen Traum vom WM-Titel.

«Es ist Zeit, den Kreis zu schliessen»

In Portugal wird derweil bereits über die Zukunft diskutiert. Die Zeitung «A Bola» fordert in einem Kommentar das Ende von Ronaldos Ära im Nationalteam. «Es ist Zeit, den Kreis zu schliessen, der viel länger dauerte, als er sollte», schreibt das Blatt.

Auch Trainer Roberto Martínez gerät nach dem Aus in die Kritik. Vor allem seine Personalentscheide – etwa der Verzicht auf Gonçalo Ramos in der Startelf – werden hinterfragt. Martínez zieht nach dem Ausscheiden die Konsequenzen und tritt als Nationaltrainer zurück.

Als möglicher Nachfolger gilt Jorge Jesus. Er soll Portugal bereits auf die nächste Nations-League-Kampagne vorbereiten, die im September beginnt.

Ob auch Ronaldo seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet, lässt er offen. «Für alles andere habe ich Zeit, nachzudenken», sagt der Rekordtorschütze.

Dieser Artikel wurde bereits auf sportal.blic.rs veröffentlicht. Die serbische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

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