Darum gehts
- Gegen Ryan Mendes wird in Neuseeland wegen Vergewaltigungsvorwürfen ermittelt
- Das Opfer spricht von Würgen, Schlägen und Vergewaltigung im Hotelzimmer
- Fifa bestätigt Kontakt mit Behörden, Ermittlungen laufen seit April 2026
Ende März weilte Ryan Mendes (36) mit dem Kap-Verde-Nationalteam in Neuseeland, um zwei Testspiele der WM-Vorbereitung zu absolvieren. Am Rande des Zusammenzugs soll es zu einem schlimmen Vorfall gekommen sein: Eine Brasilianerin, die das kapverdische Nationalteam während der beiden Partien als Übersetzerin begleitete, vermeldete, vom kapverdischen Captain misshandelt und vergewaltigt worden zu sein.
Dies berichtet das brasilianische Nachrichtenportal Globo. Demnach wurde die Brasilianerin anschliessend in einer Klinik behandelt und wies dabei Prellungen auf. Mendes soll sie in einem Hotelzimmer gewürgt, geschlagen, gebissen und anschliessend vergewaltigt haben. Nach ihrer Anzeige nahm die neuseeländische Polizei im April Ermittlungen zum Vorfall auf. Für Mendes gilt die Unschuldsvermutung, weder er noch der kapverdische Fussballverband haben sich bislang zum Vorwurf geäussert.
Anders die Fifa: Man sei in Kontakt mit den neuseeländischen Behörden und nehme die Anschuldigungen «sehr ernst», schreibt der Weltfussballverband am Wochenende.
An der WM steht Kap Verde in der Nacht auf Samstag wieder im Einsatz. Im Sechzehntelfinal bekommt es die Überraschungsmannschaft um Mitternacht (Schweizer Zeit) mit Titelverteidiger Argentinien zu tun.

