Schon wieder Trikot-Zoff
Fifa verbietet Sterne auf dem ägyptischen WM-Leibchen

Nach Haiti muss auch Ägypten Änderungen an seinem WM-Trikot vornehmen. Die Fifa ist unter anderem mit den vielen Sternen über dem Wappen nicht einverstanden.
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Ägypten darf die sieben Sterne an der WM nicht über dem Wappen tragen.
Foto: AP Photo/Mosa'ab Elshamy

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Fifa verbietet Ägypten sieben Sterne auf WM-Trikots wegen Regelverstosses
  • Sterne repräsentieren sieben Afrika-Cup-Titel, erlaubt sind nur WM-Siege
  • Ägyptens erstes Spiel: Montag, 21 Uhr gegen Belgien, Gruppe G
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Schon wieder hat die Fifa an einem WM-Trikot etwas auszusetzen. Nachdem bereits Haiti seine Leibchen anpassen musste, trifft dieses Schicksal nun auch Mohamed Salahs Ägypter. 

Während bei Haiti eine abgebildete Kriegsszene aus der Schlacht von Vertières aus dem Jahr 1803, die zu Haitis Unabhängigkeit führte, das Problem war, geht es bei Ägypten um die Sterne über dem Wappen. Die sieben Sterne stehen für den Rekord von sieben Afrika-Cup-Titeln des nordafrikanischen Landes. Das Problem: Laut Fifa-Statuten sind an Weltmeisterschaften nur Sterne für WM-Siege erlaubt – und davon hat Ägypten noch keinen. Die einzige Ausnahme zu dieser Regel ist Uruguay, das trotz nur zwei WM-Titeln vier Sterne auf der Brust tragen darf. Die Olympia-Goldmedaillen aus den Jahren 1924 und 1928, die vor der ersten offiziellen WM im Jahr 1930 gewonnen wurden, zählen ebenfalls, weil die Olympia-Turniere ebenfalls von der Fifa organisiert wurden. 

Des Weiteren müssen auch die Rückennummern angepasst werden. Die vorgesehenen Ziffern in Gold sollen auf dem roten Trikot für die Schiedsrichter und die TV-Zuschauer nicht gut genug sichtbar sein. Als Konsequenz werden die Nummern an der WM nun in Weiss daherkommen, erklärt der ägyptische Medienchef Mohamed Morad gegenüber ESPN. Ausrüster Puma hat die Änderungen bereits vornehmen können. Bezüglich der Sterne hatte man mit dem Verbot gerechnet, erklärt Morad. «Die Nachricht war eigentlich nur noch ein Routinevorgang. Wir haben es vorausgesehen und die nötigen Vorbereitungen rechtzeitig getroffen.»

Ägypten greift am Montagabend (21 Uhr Schweizer Zeit) in der Gruppe G gegen Belgien ins Turnier ein. Haiti trifft bereits in der Nacht auf Sonntag (3 Uhr) auf Schottland. 

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