Tränen und emotionale Worte
Messi gibt nach Rekord-Show Rätsel auf

Lionel Messi schreibt an der WM gegen Vladimir Petkovics Algerien Geschichte. Einmal mehr. Doch der Fussball-Magier gibt auch Rätsel auf.
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Unfassbar, diese Schusstechnik: Lionel Messi zaubert.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Messi glänzt beim WM-Auftakt mit drei Toren gegen Algerien in Miami
  • Er wird erster Spieler bei sechs Weltmeisterschaften und erzielt 16 WM-Tore
  • Montag trifft Argentinien in Texas um 19 Uhr auf Österreich
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Marco MäderLeiter Sport-Desk

Irgendwie kommen da Erinnerungen hoch. Wie Lionel Messi (38) aus den Katakomben kommt, den Ball nimmt. Locker ein paar Mal jongliert. Ein paar kurze Sprints. Dann macht er erneut ein paar Tricks mit dem Ball, schiesst ein paar Mal aufs Tor. Wärmt sich dazwischen ein. Wenn jetzt noch der Song Live Is Life von Opus im Stadion ertönt, dann wäre das Déjà-vu perfekt. 

Wobei die Leistung, die Messi in diesem ersten WM-Spiel der Argentinier zeigt, dann schon auch stark an Diego Maradona (†60) erinnert. Wie luftig leicht Messi durch die Reihen der Algerier tanzt. Wie zauberhaft er den Ball zum 1:0 reinzirkelt. Wie flink er beim Abstauber zum 2:0 ist. Wie eiskalt er dann auch noch das 3:0 aus 17 Metern macht. Unfassbar. 

Messi, der erste Spieler, der bei sechs Weltmeisterschaften auf dem Platz steht. Messi, der sein 16. WM-Tor schiesst und damit mit Rekordhalter Miroslav Klose (48) gleichzieht. Messi, der Magier. 

Das grosse Rätsel

Dabei vergisst man fast, dass der 38-Jährige dann doch auch ein bisschen Glück braucht. Nämlich dann, als er dem Algerier Rayan Ait-Nouri in der ersten Halbzeit von hinten auf die Wade steht – und nicht einmal Gelb sieht. Glück des Tüchtigen? Vielleicht. 

Der Ausnahme-Argentinier gibt auch Rätsel auf. Nach dem Spiel sagt Messi überraschend emotional: «Ich habe nach dem ersten Tor geweint, aber das hatte überhaupt nichts mit Fussball zu tun. Ich habe einige schwere Tage durchgemacht, aber ich bin der gesamten Delegation und meinen Mannschaftskameraden dankbar, denn sie standen mir immer zur Seite und haben mir viel Kraft gegeben.» Details nennt er keine. 

Muss er wohl auch nicht. Unsterblich war er schon vor dem Spiel. Was die Steigerung von unsterblich ist, darf sich jeder selbst ausmalen. Am nächsten Montag jedenfalls dürfte Messi weiterzaubern. Dann treffen er und seine Argentinier in Texas auf Österreich (19 Uhr). 

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