Trainer-Knall nach WM-Klatsche
Bei Tunesien übernimmt der Weltmeister-Schreck

Mitten im Turnier soll Trainer Hervé Renard bei Tunesien die Wende bringen. Der Franzose sorgte vor vier Jahren noch für die grösste Überraschung der WM.
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Hervé Renard ist neuer Trainer von Tunesien.
Foto: foto-net / Teamfoto
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Björn LindroosRedaktor Sport

Nach der 1:5-Auftaktpleite gegen Schweden trennte sich Tunesien kurzerhand von Trainer Sabri Lamouchi (54). Jetzt steht der Nachfolger fest. Hervé Renard (57) übernimmt das nordafrikanische Team und soll für eine Wende mitten im Turnier sorgen.

Renard ist im afrikanischen Fussball ein prominenter Name. Er trainierte unter anderem schon Sambia, Angola und die Elfenbeinküste und reiste mit Marokko zur WM 2018. Auch die französische Frauen-Nati coachte er. Die grösste Bekanntheit erlangte der Franzose aber wohl als Trainer von Saudi-Arabien.

Er schockte schon die Gauchos

An der WM in Katar vor vier Jahren sorgte er mit den Saudis für eine Sensation, als er im ersten Spiel Argentinien mit 2:1 schlug. Die Südamerikaner sollten später kein Spiel mehr verlieren und krönten sich bekanntlich zum Weltmeister.

Im April wurde er als Trainer von Saudi-Arabien entlassen, der Traum von der dritten WM schien zu platzen. Jetzt geht er verspätet doch noch in Erfüllung. «Er wird bis zum Ende der Weltmeisterschaft 2026 die Leitung der Nationalmannschaft übernehmen», sagte der tunesische Verbandspräsident Moez Nassari im staatlichen Fernsehen.

Am Dienstag soll Renard im mexikanischen Monterrey die erste Trainingseinheit leiten. In den zwei verbleibenden Gruppenspielen trifft Tunesien auf Japan und Holland.

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