Verpflichtung wäre teuer
Kommts wegen Klopp zu einem Novum beim DFB?

Das Aus von DFB-Trainer Julian Nagelsmann nach der blamablen Niederlage gegen Paraguay ist besiegelt. Als Nachfolger soll Kulttrainer Jürgen Klopp kommen. Doch damit würde der Verband für ein Novum sorgen – und tief in die Taschen greifen müssen.
Kommentieren
1/5
Die Tage von Julian Nagelsmann als Bundestrainer sind gezählt.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Julian Nagelsmann tritt als DFB-Trainer zurück, die offizielle Bestätigung ist noch offen
  • Er kassiert sieben Millionen Euro Abfindung für seinen Rücktritt
  • Jürgen Klopp könnte sein Nachfolger werden, er verdient aktuell zehn Millionen jährlich

Während sich die Schweiz mit dem 2:0-Triumph gegen Algerien souverän für den Achtelfinal qualifiziert hat, versinkt Deutschland im Fussballschlamassel. Nach dem blamablen Aus gegen Paraguay im Penaltyschiessen steckt der DFB in der Krise.

Nachdem Trainer Julian Nagelsmann erst noch Rückendeckung von Direktor Rudi Völler erhalten und seinen eigenen Rücktritt quasi ausgeschlossen hat, ist es in den vergangenen Tagen zur Kehrtwende gekommen.

Nagelsmann wurde in einer Krisensitzung der Rücktritt als Bundestrainer nahegelegt, wie verschiedene deutsche Medien berichten. Dazu soll es nun auch kommen, die offizielle Mitteilung solle in den kommenden Stunden erfolgen. Nagelsmann würde laut «Bild» dafür eine satte Ablöse von sieben Millionen Euro einstreichen.

Klopp verdient zehn Millionen

Bereits wird darüber spekuliert, wer Nagelsmanns Nachfolger wird. In der Poleposition steht klar Kulttrainer Jürgen Klopp (59). Da gibt es allerdings ein Problem: Klopp ist derzeit als Head of Global Soccer bei Red Bull tätig, sein Vertrag bei den Bullen läuft bis 2029. Klopp soll dem Vernehmen nach zehn Millionen pro Jahr einstreichen.

Sollte man sich beim DFB trotzdem für den ehemaligen BVB- und Liverpool-Trainer entscheiden, müsste man eine Ablöse im einstelligen Millionenbereich hinblättern, wie die «Bild» schreibt. Das wäre eine Neuheit: Noch nie hat der deutsche Verband eine Ablösesumme für einen Bundestrainer bezahlt. Zwar soll es mit Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff laut «Kicker» eine Art Gentlemen’s Agreement geben, wonach Klopp keine Steine in den Weg gelegt werden würden. Allerdings hatte Klopp eine solche Absprache bei seiner Vorstellung dementiert («Ich habe nicht danach gefragt, er hat nicht Nein gesagt»).

Immerhin gibt es aus deutscher Sicht auch positive Nachrichten: Ab 2027 werden die Kassen wieder gefüllt – obwohl man die Fifa-Prämien für ein Weiterkommen verpasst hat. Dies, weil man mit Nike einen neuen Ausrüster gefunden hat, der bis 2034 jährlich rund 100 Millionen Euro überweist. Ob man einen Teil des Geldes gleich für einen neuen Trainer auf den Tisch legen will, bleibt abzuwarten.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen