Darum gehts
- Didier Deschamps trauert um seine Mutter
- Sie ist während der Weltmeisterschaft gestorben
- Der französische Nationaltrainer ist für die Beerdigung in die Heimat gereist
Und plötzlich wird der Fussball zur Nebensache. Diese traurige Erfahrung muss Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps machen. Wie der französische Verband mitteilt, hat der 57-Jährige am Dienstagmorgen und nur wenige Stunden nach dem 3:0-Sieg gegen den Irak erfahren, dass seine Mutter gestorben ist.
Die Weltmeisterschaft rückt in den Hintergrund, für Deschamps zählt in diesen Stunden nur seine Familie. «Er kehrt nach Frankreich zurück, um an der Beerdigung teilzunehmen», schreibt der Verband in seiner Mitteilung. Damit wird er nicht nur die nächsten Trainings der Mannschaft verpassen, sondern auch das abschliessende Gruppenspiel am Freitag (21 Uhr, Schweizer Zeit) gegen Norwegen.
Die Abreise erfolgt in Absprache mit dem französischen Verbandspräsidenten Philippe Diallo, der im Trainingslager der Nationalmannschaft weilt. Er hat zugestimmt, dass Deschamps die Verantwortung für die Leitung der Mannschaft bis zu seiner Rückkehr an seinen Assistenten Guy Stéphan überträgt.
«In dieser äusserst schmerzlichen Zeit wünschen wir dem Nationaltrainer viel Kraft und versichern ihm die Unterstützung aller Mitglieder des Verbandes», heisst es abschliessend in der Verbandsmitteilung.

