Cristiano Ronaldo rührt Influencerin zu Tränen
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Sie bricht in Tränen aus:Ronaldo erfüllt ihren grössten Wunsch

Wie die Portugiesen über Ronaldo denken
«Jetzt ist es Zeit, zu gehen und Jüngeren Platz zu machen»

Cristiano Ronaldo enttäuschte gegen Kongo und spaltet die Fussballwelt. Muss Portugal seinen Superstar auf die Bank setzen? Ein portugiesischer Journalist ordnet für Blick ein.
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Im ersten Spiel gegen Kongo gelang Cristiano Ronaldo nichts.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Cristiano Ronaldo enttäuschte im WM-Auftaktspiel gegen Kongo (1:1)
  • Experten und Fans hinterfragen seinen Platz im Team wegen schwacher Leistungen
  • Ronaldo bleibt mit 41 Jahren fit, hat aber keinen Torschuss zu verzeichnen
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Björn LindroosRedaktor Sport

Er hadert, er schimpft, er motzt. Es hat fast schon wehgetan, Cristiano Ronaldo (41) im WM-Auftaktspiel der Portugiesen gegen Kongo (1:1) zuzusehen. Dem Superstar gelang nichts, er konnte keinen Schuss aufs Tor verzeichnen. Hat der einst beste Torjäger unserer Generation den Zenit endgültig überschritten?

In den sozialen Medien ist das einmal mehr eines der brennendsten Themen der WM – gerade auch, weil Ronaldos ewiger Konkurrent Lionel Messi (38) mit fünf Toren ins Turnier gestartet ist. Derweil läufts bei Ronaldo nicht. «Wenn Portugal wirklich die WM gewinnen will, muss man, glaube ich, eine unangenehme Diskussion führen. Die Zeit holt jeden Spieler ein, egal, wie gut sie sind», sagte TV-Experte Jamie Carragher (48) zuletzt.

Zweifel auch in Portugal

Auch in der Heimat sieht man CR7 mittlerweile kritisch. João Pimpim, Journalist bei der portugiesischen Sportzeitung «A Bola», sagt gegenüber Blick: «Viele Portugiesen sind dankbar für das, was er geleistet hat. Aber sie sind der Meinung, dass es jetzt Zeit ist, zu gehen und jüngeren Spielern Platz zu machen.»

Für den Journalisten gehört Ronaldo aber weiterhin in die Startaufstellung: «Seine Zahlen sprechen für ihn. Er ist immer noch der beste portugiesische Scorer.» Zum anderen seien die Alternativen aus seiner Sicht nicht zwingend stärker: «Auf seiner Position kann Gonçalo Ramos spielen. Ramos ist aber nicht einmal Stammspieler bei seinem Klub PSG. Daher ist es schwierig, ihn vor Ronaldo spielen zu lassen.»

Eine weitere Möglichkeit, die in Portugal aktuell intensiv diskutiert werde, sei, mit einer falschen Neun statt eines richtigen Stürmers zu spielen. «João Félix, Rafael Leão oder Pedro Neto könnten auf dieser Position spielen», so Pimpim.

«Glaube nicht, dass Martinez Angst hat»

Würde eine Degradierung Ronaldos aber noch mehr Unruhen ins portugiesische Lager bringen? Gemäss der englischen Sturmlegende Alan Shearer (55) traut sich Trainer Roberto Martinez (52) sowieso nicht, den Superstar rauszunehmen: «Ob Martinez überhaupt mit ihm sprechen und ihn tatsächlich auswechseln darf – so mächtig ist Cristiano. Wenn er nicht bereit ist, zu verstehen, dass er nicht jede Minute spielen kann, dann wird es nicht funktionieren», sagt er gegenüber Betfair.

Journalist Pimpim, der die portugiesische Mannschaft hautnah in den USA begleitet, widerspricht dem Engländer. «Ich glaube definitiv nicht, dass ein Trainer mit der Erfahrung von Roberto Martinez Angst vor Ronaldo hat. Martinez sieht ihn als die beste Wahl. Ich höre auch intern nur positive Dinge über den Trainer.»

Im Training sei Ronaldo weiter einer der fittesten Spieler. «Es ist unglaublich, mit 41 Jahren», so der Portugiese über die Trainingsintensität des Superstars.

Gute Trainingsleistungen bringen Ronaldo jetzt aber nichts mehr. Denn der Superstar muss auf dem Platz liefern, will er die lauten kritischen Stimmen verstummen lassen. Die nächste Chance dazu gibts am Dienstagabend. Dann trifft Portugal auf Usbekistan.

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