«Freue mich auf das Wiedersehen mit Vlado»
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Yakin über Duell mit Algerien:«Freue mich auf das Wiedersehen mit Vlado»

Es geht gegen Algerien
Nati-Gegner änderte sich während Österreich-Spektakel sechs Mal

Nun gilts ernst: Die Schweiz trifft im Sechzehntelfinal der WM auf Algerien. Somit gibts das Duell gegen Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic.
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Die Schweizer Nati kennt jetzt den Gegner im Sechzehntelfinal.
Foto: Toto Marti
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Tobias WedermannFussballchef

Gerade mal acht Prozent gross war die Chance vor dem letzten Tag der WM-Gruppenphase, dass die Schweiz im Sechzehntelfinal nicht auf den Iran, sondern auf Algerien treffen würde. Das war die Berechnung der Datenanalysten von «The Athletic», dem Sportportal der New York Times.

Doch in der Nacht auf Sonntag sind folgende drei Szenarien alle eingetroffen: Kroatien hat gegen Ghana gewonnen, DR Kongo hat gegen Usbekistan gewonnen und Algerien hat gegen Österreich Unentschieden gespielt. Der Verlauf des Spektakel-Spiels unserer Nachbarn führte dazu, dass sich der potenzielle Gegner für die Schweizer Nati sechsmal geändert hat.

Somit sind aus den acht Prozent 100 geworden. Eine irre Wende und das Duell der Nati mit Ex-Coach Vladimir Petkovic ist perfekt!

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In der Nacht auf Freitag spielt die Schweiz in Vancouver gegen Algerien (5 Uhr Schweizer Zeit). Während 78 Spielen stand Petkovic an der Seitenlinie. Er hat den höchsten Punkteschnitt aller Nati-Trainer. Und er schrieb mit der ersten Viertelfinal-Qualifikation an der EM 2021 mit Granit Xhaka und Co. Schweizer Fussballgeschichte. Wenig überraschend hiess es in den vergangenen Tagen auch im Nati-Camp, dass die Spieler ein Duell mit ihrem Ex-Trainer bevorzugen würden. 

Im Vergleich zum Iran verfügt Petkovic über deutlich mehr Profis, die Erfahrung in den höchsten europäischen Ligen haben und über satte Marktwerte verfügen: Riyad Mahrez (Al Ahli), Rayan Ait-Nouri (Manchester City), Amine Gouiri (Marseille) Ramy Bensebaini (Borussia Dortmund) oder Fares Chaibi (Eintracht Frankfurt). Auch Jaouen Hadjam von YB ist mit dabei.

Algerien liegt auf Rang 29 der Fifa-Weltrangliste und ist seit 2014 erstmals wieder an einer WM mit dabei, nachdem die letzten beiden Turniere verpasst wurden. Damals erreichten sie den Achtelfinal und flogen erst in der Verlängerung gegen den späteren Weltmeister Deutschland raus. An diesem Turnier wollen die Algerier den Achtelfinal mindestens wiederholen. Dafür müssen sie nun zuerst an der Schweiz vorbei.

Und noch ein Blick voraus: Gewinnt die Nati gegen Algerien, wartet im Achtelfinal Kolumbien oder Ghana, im Viertelfinal könnte es dann zu einem Duell mit dem amtierenden Weltmeister Argentinien kommen.

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