«Ich habe um eine Überprüfung gebeten»
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Donald Trump über Balogun-Foul:«Ich habe um eine Überprüfung gebeten»

«Wir sprechen uns regelmässig»
Jetzt äussert sich Fifa-Boss Infantino zu Trumps Anruf

US-Präsident Trump rief Fifa-Chef Infantino an, um eine Rote Karte gegen Folarin Balogun zu hinterfragen. Infantino betont die Unabhängigkeit der Fifa-Rechtsorgane und beteuert, dass auch er von Entscheidungen überrascht sei.
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Fifa-Boss Gianni Infantino wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Foto: Icon Sport via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Gianni Infantino spricht über Telefonat mit Trump
  • Der Fifa-Boss beruft sich im Fall Balogun auf die üblichen Abläufe
  • Der Schweizer betont die Unabhängigkeit der Entscheidungsgremien
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Andri BäggliRedaktor Sport

Nur wenig später, nachdem der US-Präsident Donald Trump zugegeben hat, dass er bei Fifa-Boss Gianni Infantino angerufen hat, damit dieser die Rote Karte gegen US-Star Folarin Balogun erneut überprüft, meldet sich Infantino selbst zu Wort.

In einem Statement schreibt er: «Die Fifa-Rechtsorgane sind unabhängig. Sie arbeiten autonom, wenden den Fifa-Disziplinarkodex an und entscheiden Fälle auf Grundlage der geltenden Bestimmungen und der ihnen vorliegenden Fakten. Ihre Unabhängigkeit ist unerlässlich für die Glaubwürdigkeit und Integrität des Fussballs und muss stets respektiert werden.» Dies sei auch nach Trumps Anruf der Fall gewesen.

«Manchmal bin ich überrascht»

«Ja, ich bespreche regelmässig Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Fifa-Weltmeisterschaft mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. In diesem Fall erhielt ich einen Anruf von Präsident Donald Trump, genauso wie ich Anrufe von Staatsoberhäuptern, Regierungsvertretern, Fussballfunktionären und Wirtschaftsführern aus aller Welt zu den unterschiedlichsten Themen erhalte.» Er habe während des Gesprächs erklärt, dass ein laufendes Verfahren unter Beteiligung der unabhängigen Fifa-Gremien stattfinde und der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Stellen entschieden werde. «So funktioniert das Fifa-System, und dieses Prinzip werde ich stets verteidigen», bekräftigt Infantino.

Er lese die Entscheidungen des Disziplinarausschusses, sobald sie veröffentlicht werden: «Manchmal bin ich überrascht. Manchmal stimme ich ihnen zu, manchmal nicht. Was ich jedoch immer tue, ist, diese Entscheidungen und die Autonomie der Gremien, die sie treffen, zu respektieren. Ob uns eine Entscheidung persönlich gefällt oder nicht, ist irrelevant. Die Achtung unabhängiger Institutionen und der Rechtsstaatlichkeit schützt die Integrität unserer Wettbewerbe und die Glaubwürdigkeit der Fifa jederzeit.»

Bei diesem ganzen Skandal muss man auch einen Blick auf den Disziplinarausschuss werfen. Denn so ganz klar ist nicht, warum sich dieser mit einer Sperre eines Spielers beschäftigen soll. Schaut man sich die Mitteilungen und Entscheidungen auf der Webseite an, stellt man fest, dass dort fast ausschliesslich über Finanzangelegenheiten geurteilt wird – Rote Karten an einer Endrunde gehören nicht dazu. Bis zum Fall Balogun.

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