Darum gehts
- Uli Hoeness kritisiert WM in Übersee als «Fiasko für den Fussball»
- Finaltickets mittlerer Güte für 2000 Dollar, Kritik an extremem Kommerz
- Hoeness lehnt Unterkunft nahe Trumps Anwesen in Florida ab
Uli Hoeness nimmt kein Blatt vor den Mund. So auch jetzt, wenn es um die WM geht. Am Turnier in Übersee lässt der Ehrenpräsident der Bayern gar kein gutes Haar. «Ich glaube, dass diese Weltmeisterschaft ein Fiasko für den Fussball wird», prophezeit der 74-Jährige gegenüber der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».
Ein grosser Kritikpunkt sind für Hoeness die viel zu hohen Ticketpreise: «Zweitausend Dollar für ein Finalticket mittlerer Güte, wo soll das enden?» Er sei zwar immer für Kommerz im Fussball gewesen, allerdings nicht in dieser extremen Form. «Ich möchte das durch den Kauf von Eintrittskarten nicht auch noch unterstützen.» Schon im Mai sagte Hoeness bezüglich der Ticketpreise gegenüber DAZN: «Da kriege ich die Krätze.»
Hoeness schlug Unterkunft wegen Trump aus
Dabei hätte der frühere Bayern-Patron bei der Unterkunft sparen können, wie er verrät. Ein Bekannter habe ihm in Florida angeboten, kostenlos in dessen Haus zu wohnen. Doch auch da gab es einen grossen Haken: die Lage. Denn das Haus liegt gemäss Hoeness nur gerade fünf Minuten vom Anwesen von US-Präsident Donald Trump in Mar-a-Lago entfernt.
Er habe ohnehin keine Lust gehabt, an die WM zu reisen. «Und selbst wenn ich Lust gehabt hätte, sie wäre mir vergangen, als man mir die bevorzugte Lage des Hauses nannte», so Hoeness.
