Goretzka steigt in den falschen Mannschaftsbus
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Passend zum verkorksten Spiel:Goretzka steigt in den falschen Mannschaftsbus

WM-Sorgen bei den Deutschen
Undav-Frage, Neuer-Debatte – und ein gereizter Nagelsmann

Deutschland ist zwar Gruppensieger. Dennoch sorgt die Pleite gegen Ecuador für viele Sorgen bei unseren Nachbarn.
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Julian Nagelsmann ist nach der Niederlage gegen Ecuador bedient.
Foto: imago/Kirchner-Media

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Deutschland verliert 1:2 gegen Ecuador, WM-Stimmung kippt ins Negative
  • Kritik an Nagelsmann wegen Undav-Verzicht und Neuers schwacher Leistung
  • Trotz Pleite: Sechzehntelfinal am 29. Juni in Boston gegen Paraguay, Australien oder Schweden
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Marco MäderLeiter Sport-Desk

Die Stimmung bei den Deutschen schlägt schnell um. Vor allem während grosser Turniere. Mal rufen sie sich schon vorzeitig als Weltmeister aus, mal ist alles schlecht. Mal sind die Spieler die grossen Helden, dann sind sie die grösste Enttäuschung. 

Und wie ist wohl die Stimmung nach dem 1:2 gegen Ecuador? Richtig: mies! «So sind wir bald raus!», titelt beispielsweise die «Bild» kurz nach Abpfiff. «Niemand überzeugt», schreibt das deutsche Blatt und schlägt damit Alarm. 

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Die DFB-Brennpunkte sind schnell gefunden: Die Offensive ist gegen Ecuador mehr als blass. Da muss sich Coach Julian Nagelsmann die Frage gefallen lassen: Warum lässt er in einem Spiel, in dem Deutschland bereits vor dem Anpfiff als Gruppensieger feststeht, Publikumsliebling und Torgarant Deniz Undav nicht von Beginn an ran? Ganz Fussball-Deutschland möchte diesen Undav endlich in der Startelf sehen. 

Das einzige Tor hätte nicht zählen dürfen

Kommt dazu, dass das 1:0 der Deutschen gar nicht hätte zählen dürfen. Aleksandar Pavlovic trifft vor dem Tor Gegenspieler Pedro Vite klar am Kopf. Ex-Schiri Manuel Gräfe sagt bei der «Bild»: «Klares Foulspiel. Das Tor hätte nicht zählen dürfen!»

Und dann ist da noch die Goalie-Debatte, die nun möglicherweise neu entfacht wird. Weil Manuel Neuer beim zweiten Gegentor nicht ganz glücklich aussieht – und er bisher an dieser WM kaum brillieren konnte. «Neuer greift ins Leere», kommentiert die «Bild». «Neuer wackelig», meint die «Sportschau». Da dürfte sich der kurz vor der WM degradierte Goalie Oliver Baumann schon fragen, ob nicht doch er die bessere Wahl für das DFB-Tor gewesen wäre.

Fragen, die sich Nagelsmann nun gefallen lassen muss. Der DFB-Coach wirkt nach der 1:2-Pleite dünnhäutig. Direkt nach dem Schlusspfiff eilt er auf Schiedsrichterin Tori Penso zu und redet auf sie ein. Später reagiert Nagelsmann bei MagentaTV gereizt. Auf die Frage, ob Deutschland gegen Ecuador nicht alles gegeben habe, kontert der Bundestrainer: «Nein, bitte hört auf mit diesem Quatsch, ehrlich. Haben die Jungs heute etwa nicht Vollgas gegeben?»

Klar ist: Die Leistung der Deutschen war schlecht – vor allem in der zweiten Hälfte. Und so ist die Stimmung in unserem Nachbarland halt nicht mehr ganz so weltmeisterlich wie noch vor dem Ecuador-Spiel. 

Das kann sich aber schnell wieder ändern. Am 29. Juni beispielsweise. Dann spielt Deutschland den Sechzehntelfinal in Boston. Der Gegner steht noch nicht fest. Es wird wohl Paraguay, Australien oder Schweden sein.

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