Darum gehts
- Ägyptens Nationalteam durfte nach Sieg in Vancouver nicht nach Seattle reisen
- US-Sicherheitsbehörden verweigerten Einreise, Spieler müssen nun nach Spokane ins Camp
- 820 statt 191 Kilometer Reise vor Iran-Spiel am 26. Juni
Breel Embolo hatte Probleme, der Iran ebenso und der somalische Schiedsrichter Omar Artan durfte gar nicht erst in die USA reisen. Und jetzt hat auch das ägyptische Nationalteam rund um Superstar Mohamed Salah ein Einreise-Puff.
Nach dem 3:1-Sieg gegen Neuseeland wollten die Nordafrikaner vom Spielort Vancouver nach Seattle fliegen – durften dort aber nicht hin. Lokale Sicherheitsbehörden hätten es ihnen verboten, wie Nationaltrainer Hossam Hassan in einem vom Verband veröffentlichten Statement sagt.
820 statt 191 Kilometer Reise
«Die Mannschaft hatte eigentlich vor, direkt nach Seattle zu reisen, um den Spielern die Reisestrapazen aufgrund der zahlreichen Reisen im Vorfeld des Spiels gegen den Iran am 26. Juni zu ersparen», wird Hassan zitiert. Am frühen Freitagmorgen Schweizer Zeit spielen die Ägypter gegen den Iran nicht nur ums Weiterkommen, sondern auch um den Gruppensieg.
Nun werden die zusätzlichen Reisen unumgänglich: «Aufgrund der Sicherheitsentscheidung wird die Delegation der ägyptischen Nationalmannschaft nun nach Spokane zurückkehren.» Am Montagabend Lokalzeit ist das Team dort mit einem von der Fifa bereitgestellten Privatflugzeug angekommen.
Zur Veranschaulichung: Hätte das ägyptische Team direkt nach Seattle gehen können, wäre es eine Reise von rund 191 Kilometer gewesen. Nun sind es rund 820 Kilometer vor dem Iran-Spiel.

