Sieg nach langer Durststrecke
Dominic Stricker überrascht in Gstaad und steht im Achtelfinal

Dominic Stricker setzt zum Auftakt in die Swiss Open in Gstaad ein Ausrufezeichen: Der Berner schlägt den gesetzten Spanier Jaume Munar in zwei Sätzen.
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Jubel in Gstaad: Dominic Stricker gewinnt seine Erstrundenpartie gegen Jaume Munar in zwei Sätzen.
Foto: Claudio De Capitani/freshfocus

Nach einigen Verletzungen und Auftritten auf Challenger-Stufe kehrt Dominic Stricker (23) dank einer Wildcard an den Swiss Open in Gstaad auf die ATP-Tour zurück – und wie: Der Berner schlägt Jaume Munar, immerhin die Nummer 44 der Welt, in zwei Sätzen überraschend deutlich mit 6:2 und 6:4.

Dabei legt Stricker einen Blitzstart hin: Kaum hat das Spiel begonnen, liegt er dank zwei Breaks mit 4:0 vorne. Munar kann sich anschliessend zwar fangen, den Fehlstart aber nicht mehr wettmachen. Der erste Satz geht aus der Sicht des Spaniers deutlich verloren.

Im zweiten Satz brauchts mehr Geduld

Auch der zweite Durchgang beginnt für Stricker mit einem Break. Munar leistet nun aber mehr Gegenwehr, nimmt dem Lokalmatadoren nun seinerseits den Aufschlag ab und kann den Satz lange ausgeglichen gestalten. Bis zum Stand von 4:4: Da gelingt Stricker schliesslich das entscheidende Break, das er im Nachgang bestätigt und so das Spiel nach etwas mehr als 80 Minuten für sich entscheidet.

Für den in der Weltrangliste auf Rang 360 abgestürzten Stricker ist es der erste Sieg auf der ATP-Tour seit den Swiss Open vor einem Jahr, als er sich in der ersten Runde gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert durchsetzten konnte. Im Achtelfinal wartet nun entweder der Franzose Alexandre Müller (ATP 132) oder der Kasache Alexander Schewtschenko (ATP 100).

Schweizer Youngster scheitert

Nach der ersten Runde vorbei sind die Swiss Open dagegen für Kilian Feldbausch. Der 20-jährige Genfer verliert gegen den Serben Miomir Kecmanovic (36, ATP 59) in drei Sätzen 1:6, 6:1, 3:6.

Die Weltnummer 262 wurde für das Heimturnier in Gstaad mit einer Wildcard ausgestattet. Immerhin holt er gegen den favorisierten Serben einen Satz und fordert ihn auch im Entscheidungssatz. 

Das entscheidende Break gibt er dann im dritten Satz zum 2:3 ab. Das Spiel endet nach einer Stunde und 37 Minuten mit dem zweiten Matchball für Kecmanovic.

Schweizer Doppel-Duo verliert

Ebenfalls mit einer Niederlage in die Woche im Berner Oberland startet Stan Wawrinka: Gemeinsam mit Landsmann Jérôme Kym verliert er gegen das brasilianisch-amerikanische Duo Marcelo Demoliner/Robert Galloway, beides Doppel-Spezialisten, mit 4:6 und 5:7. Sowohl für Wawrinka als auch für Kym bleibt aber noch eine zweite Chance im Einzel-Turnier.

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