Darum gehts
- Apple schliesst mit iOS 26.6 total 78 Sicherheitslücken auf dem iPhone
- Ein präpariertes Bild konnte fremden Code auf dem Gerät starten
- Und: Das Update bereitet den Spotlight-Index für iOS 27 und Siri vor
78 Einträge: So lang ist die Liste von Schwachstellen, die Apple mit dem neuen Update für iPhone und iPad schliesst. Sie alle bedrohen die Sicherheit der Geräte. Eine Lücke öffnete ein Einfallstor über ein manipuliertes Bild: Wer es öffnete, startete fremden Code. Weitere Lücken ermöglichten es Apps, mehr Zugriffsrechte zu bekommen, als ihnen zustehen. Und noch eine andere Lücke erlaubte es Angreifern in WLAN-Funkreichweite, den iPhone-Speicher zu verändern.
Apple schreibt zu keiner dieser Lücken, dass Kriminelle sie aktuell ausnutzen. Dennoch lohnt sich die schnelle Aktualisierung.
Siri sortiert schon vor
Der Nachfolger liegt bereit: iOS 27 läuft zurzeit als öffentliche Testversion. Wer sie sich nicht auf sein Hauptgerät holen will, profitiert trotzdem. iOS 26.6 optimiert den Spotlight-Index, jenes Verzeichnis, in dem das iPhone festhält, was auf dem Gerät gespeichert ist. Die neue Siri AI in iOS 27 greift darauf zu. Bis dieser Index erstellt ist, dauerte es in unserem Test mehr als eine Woche. Wer jetzt updatet, erledigt diesen Teil also schon vorab.
Ein Haken bleibt. Siri AI läuft zum Start noch in diesem Jahr nur auf Englisch. Wer sein iPhone auf Deutsch eingestellt hat, sieht vorerst nichts davon. Weitere Sprachen will Apple rasch nachliefern, doch ein genaues Datum nennt der Konzern bisher nicht. iOS 27 will Apple dann im Herbst veröffentlichen. In den Vorjahren war dies jeweils im September der Fall.
Auch der Mac ist dran
Auch mit macOS 26.6 Tahoe schliesst Apple 155 Sicherheitslücken für den Mac. Ältere Mac-Systeme bekommen mit 14.8.8 und 15.7.8 eigene Sicherheitsupdates. Auch watchOS, tvOS und visionOS 26.6 stehen bereit. Die Updates lassen sich über die Einstellungen installieren. Vorab sollte man in jedem Fall ein Backup seiner Daten machen.