Hier wird Embolo wegen einer Schwalbe vom Platz gestellt
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Nach VAR-Intervention:Hier wird Embolo wegen einer Schwalbe vom Platz gestellt

Gnadenlose Reaktionen auf Embolos Schwalben-Rot
«Der dümmste Platzverweis der WM»

Für Breel Embolo endet der WM-Viertelfinal frühzeitig mit einem Platzverweis, nachdem sich in Kansas City der Video-Schiedsrichter eingeschaltet hatte. Es ist die Szene des Spiels. Und sie sorgt international für Aufsehen.
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Für Breel Embolo endete der WM-Viertelfinal frühzeitig.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz verliert WM-Viertelfinal gegen Argentinien 1:3 in Kansas City
  • VAR-Entscheid: Breel Embolo nach Schwalbe ausgeschlossen, Nati verliert Schwung
  • Schweizer Presse kritisiert Embolo scharf, internationale Medien teils milder
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Andrea CattaniTagesleiter Sport

Es ist diese eine Szene, die nach dem WM-Viertelfinal der Schweizer Nati gegen Argentinien (1:3) für heftige Reaktionen sorgt: Nach einem Zweikampf zwischen Breel Embolo und Leandro Paredes sieht zunächst der Argentinier die Gelbe Karte für ein Foul. Dann nimmt das Drama seinen Lauf.

In Kansas City meldet sich der VAR und wenige Minuten später ist Paredes die Verwarnung wieder los und Embolo dafür vom Platz gestellt. Er sieht für eine Schwalbe die zweite Gelbe Karte im Spiel.

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Die Nati hatte soeben erst im Match wieder deutlich an Fahrt aufgenommen und gegen den Titelverteidiger den Ausgleich erzielt. Doch Embolos Platzverweis zieht dem Schweizer Spiel den Stecker. Entsprechend gnadenlos sind die Pressereaktionen danach.

«Are you for Breel» titelt die britische «Sun» und baut damit ein Wortspiel mit dem Vornamen des Nati-Stürmers in die Zeile «Ist das dein Ernst». Und die «Daily Mail» bezeichnet die Aktion von Embolo schlicht als «peinlich» («embarrassing»).

«Grausame Strafe für Embolo»

Auch die deutsche «Bild» ist um eine klare Haltung nicht verlegen und nennt Embolos Schwalbenabflug den «dümmsten Platzverweis der WM». Die Bilder seien eindeutig. «Sie zeigen, dass sich Embolo komplett ohne Berührung des Gegners fallen gelassen hat.»

Die Haltung der deutschen «Bild» zur Embolo-Szene ist eindeutig.

Ähnlich siehts die österreichische «Kronen Zeitung»: «Der Schiri will ein Foul von Argentiniens Leandro Paredes am Schweizer Breel Embolo erkannt haben und zeigt die Gelbe Karte. Die TV-Zeitlupe zeigt: weit gefehlt. Von einem Foul keine Spur, viel eher sucht Embolo den Kontakt mit dem Standbein von Paredes und hebt bewusst ab.» Das Fazit zu Embolo: «Er wurde vom Opfer zum Täter. So schnell gehts.»

Etwas gnädiger geht die französische «L'Équipe» mit dem Schweizer Nationalspieler um. Der VAR-Eingriff und der damit verbundene Platzverweis sei eine «grausame Strafe für Embolo», welche die Schweizer Mannschaft fassungslos zurückgelassen habe.

Auch die spanische «As» schlägt eine etwas mildere Tonart an, schreibt von einem «kuriosen VAR-Entscheid» und von einem «grossen Gefallen für Argentinien».

Bei all der Kritik an Embolos Schwalbe bleibt aber auch in der internationalen Presse nicht unerwähnt, dass sich die Nati anschliessend trotz langer Unterzahl heroisch gegen den amtierenden Weltmeister stemmte. Auch wenn es am Ende erfolglos bleiben sollte.

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