Darum gehts
- Kongo verliert 1:2 gegen England im WM-Sechzehntelfinal nach Führung
- Tod von Vater von Trainer Desabre an PK verkündet
- Unklar, ob Desabre vorher informiert war – er reagiert überrascht
Die Sensation war nur noch wenige Minuten entfernt. Bis zur 75. Minute liegt die Demokratische Republik Kongo im WM-Sechzehntelfinal gegen das grosse England 1:0 in Führung – verliert am Ende wegen Doppelpacker Harry Kane aber doch noch mit 1:2.
Trainer Sébastien Desabre (49) äussert an der anschliessenden Pressekonferenz seine Enttäuschung über die Niederlage, aber auch seinen Stolz über die Leistung seines Teams. Dann erklärt der Pressesprecher die Medienrunde für beendet, hat aber noch was zu sagen. Und das schlägt nun hohe Wellen.
Der Pressesprecher bedankt sich und sagt: «Wir möchten Sie noch darüber informieren, dass der Trainer seinen Vater verloren hat – unser aufrichtiges Beileid.» Desabre schaut völlig überrascht und ungläubig zum Medienverantwortlichen des Kongos und bedankt sich. Bevor er aufsteht, wirft er seinem Nebenmann nochmals einen ziemlich bösen Blick zu.
Was die Reaktion zu bedeuten hatte, ist bislang unklar. Bislang hat sich noch niemand zur Szene geäussert. Es ist anzunehmen, dass er überrascht war, dass der Tod so unvermittelt an der Pressekonferenz der Öffentlichkeit mitgeteilt wurde.
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