«Die Schiedsrichter werden noch mehr enteiert»
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Meier über Balogun-Begnadigung:«Die Schiedsrichter werden noch mehr enteiert»

«Nichts Persönliches»
US-Stürmer Balogun spricht erstmals nach Fifa-Skandal

Folarin Balogun wurde zum grossen Gesprächsthema rund um das US-Team an der WM – ohne dass er selbst viel dafür getan hätte. Nach dem Ausscheiden gegen Belgien spricht der Stürmer erstmals.
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Nach Schlusspfiff tauschen sich Folarin Balogun (r.) und Rudi Garcia kurz aus.
Foto: IMAGO/Photo News

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Folarin Balogun redet erstmals nach der Begnadigung für die Rote Karte
  • Nach dem Spiel gegen Belgien ging der US-Stürmer auf Belgien-Trainer Rudi Garcia zu
  • Garcia mit lobenden Worten über Balogun: «Er hat nichts falsch gemacht»
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Dominik ManiRedaktor Sport-Desk

Folarin Balogun (25) durfte gegen Belgien trotz seiner Roten Karte im Sechzehntelfinal gegen Bosnien für die USA auf Torjagd gehen. Zu verdanken hat das der US-Stürmer Präsident Donald Trump und Fifa-Boss Gianni Infantino.

Der Aufschrei in der Fussballwelt über die plötzliche Begnadigung des Stürmers war in den vergangenen Stunden riesig. Bei der 1:4-Pleite bleibt der Angreifer dann aber blass, stellt sich nach dem Spiel aber den Fragen der Journalisten.

«Wir haben die Entscheidung akzeptiert, als ich die Rote Karte gesehen habe, und wir haben die Entscheidung akzeptiert, als uns gesagt wurde, dass ich spielen kann», stellt der 25-Jährige klar. Weiter erklärt der Monaco-Stürmer: «Ich war nicht an diesem Prozess beteiligt. Das hatte nichts mit mir persönlich zu tun.» Dass die Entscheidung der Fifa heiss diskutiert werde, kam für Balogun nicht überraschend. «Ich versuchte, mich auf den Achtelfinal zu fokussieren.»

Garcia und Balogun tauschen sich aus

Nach dem Schlusspfiff sorgte der Angreifer dann für eine versöhnliche Aktion. Er ging auf Rudi Garcia, den Trainer der Belgier und einen der grössten Kritiker der Fifa-Entscheidung, zu. In einem kurzen Gespräch tauschten sich die beiden aus. «Ich wollte Belgien und Rudi Garcia gratulieren und ihnen viel Erfolg wünschen für den Rest des Turniers», sagt der Monaco-Knipser über den Austausch.

Garcia zeigt sich erfreut über die Aktion des Angreifers. «Er kam zu mir, das hat mir gefallen. Er ist nicht schuld. Er hat nichts falsch gemacht. Ich schätze ihn.»

Während die USA trotz des Eingreifens ihres Präsidenten die Segel streichen müssen, geht es für die Belgier am kommenden Freitag weiter. Mit dem amtierenden Europameister Spanien wartet der nächste harte Brocken auf die Roten Teufel. Gesperrt ist für das Spiel übrigens niemand.

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