Darum gehts
- Paraguay protestiert gegen Jude Bellingham bei Fifa nach WM-Spiel
- Grund: Bellingham hielt Hand vor Mund und erhielt keine Rote Karte
- Paraguays Almiron wurde für ähnliche Geste des Platzes verwiesen
Die paraguayische Fussballföderation hat bei der Fifa offiziell Protest gegen den englischen Mittelfeldspieler Jude Bellingham (22) eingelegt. Laut «Mirror» fordern die Südamerikaner eine Bestrafung für den Vorfall während des Gruppenspiels zwischen England und Ghana. Bellingham hatte im Gespräch mit Ghanas Stürmer Jordan Ayew (34) seine Hand vor den Mund gehalten.
Paraguay wirft der Fifa vor, die Regeln inkonsequent anzuwenden. Im Turnier erhielt der paraguayische Mittelfeldspieler Miguel Almiron (32) bereits eine Rote Karte für eine ähnliche Geste im Spiel gegen die Türkei. Die Regelung, die solche Handbewegungen sanktioniert, wurde von der Fifa vor Turnierbeginn eingeführt, als Folge des Vorfalls um Benficas Gianluca Prestianni (20), der in der Champions League gegen Real Madrid wegen einer Beleidigung gegen Vinicius Junior (25) nachträglich gesperrt worden war.
Bellingham wurde offenbar nicht vom Platz gestellt, da das Schiedsrichterteam sein Verhalten nicht als aggressiv oder konfrontativ einstufte. Laut den aktuellen Vorschriften wird eine Rote Karte nur bei aggressiver Kommunikation oder Streitigkeiten verhängt. Ob der Protest der Paraguayer Folgen hat, ist noch nicht bekannt.
Dieser Artikel ist bereits auf sportal.bg erschienen. Die bulgarische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.


