Glücksbringerin Denise Junod
Glücks-Grosi feuert Nati mit knapp 92 bei WM-Kracher an

Gut eine Woche vor ihrem 92. Geburtstag unterstützte Denise Junod die Nati vor Ort in Vancouver. Seit 2010 ist die Lausannerin an jeder WM mit dabei. Den 2:1-Sieg gegen Kanada geniesst sie in vollen Zügen, auch wenn sie 36 Stunden nicht geschlafen hat.
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Denise Junod unterstützte die Nati in Vancouver gegen Kanada vor Ort.
Foto: Christian Finkbeiner

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz gewinnt 2:1 gegen Kanada, 92-jährige Denise Junod reist mit
  • Junod ist seit 2010 an jeder WM
  • Lausannerin plant Rückkehr am Montag, tippt auf Nati-Halbfinal oder Viertelfinal

Ein paar wenige Tausend Schweiz Fans sind am Mittwoch beim 2:1-Sieg der Nati gegen Kanada in Vancouver dabei. Unter ihnen auch Denise Junod. Sie ist einer der grössten Nati-Fans – und eine der ältesten. Anfang Juli feiert die Lausannerin ihren 92. Geburtstag. Und trotz ihres Alters hat sie mit ihrem Sohn die weite Reise an die kanadische Pazifikküste auf sich genommen.

Und im BC Place in Vancouver wird sie zur Glücksbringerin für Manzambi, Vargas und Co., auch wenn sie wegen des Jetlags 36 Stunden am Stück nicht geschlafen hat. «Die Nati gewinnt 2:1», sagt sie vor dem Spiel zu Blick. Am Ende sichert sich die Schweiz mit diesem Ergebnis Platz 1 in der Gruppe. «Der Schlusspfiff war natürlich der schönste Moment», so Junod. «Aber auch all die lächelnden kanadischen Fans zu sehen, war schön. Alle waren herzlich und fröhlich. Die Stimmung war grossartig und das Spiel spannend und emotional.»

Seit 2010 an jeder WM dabei

Junod hat ein bewegtes Leben hinter sich. Geboren wird sie 1934 in Paris. Während des Zweiten Weltkrieges wächst sie aufgrund der deutschen Besatzung bei ihren Grosseltern auf dem Land auf. Später kommt sie in die Schweiz und gründet eine Familie. Sie lebt im Kanton Freiburg, im Wallis, in Genf und nun seit mehr als 40 Jahren in Lausanne. Der Fussball und vor allem die Nati werden erst später im Leben zu ihrer grossen Passion. Seit der WM 2010 in Südafrika ist Junod an jede WM gereist, um die Nati vor Ort zu unterstützen.

Ihre Reise nach Kanada geniesst Junod aber auch ausserhalb des Stadions in vollen Zügen. Ausflüge in die Rocky Mountains und nach Vancouver Island, ein Konzert- und ein Museumsbesuch, ein Rundflug mit dem Wasserflugzeug über die Stadt sowie Whale Watching stehen neben dem Fussball im Programm, nachdem es zwischendurch auch wieder mit dem Schlaf geklappt hat. Am Freitag sind Junod und ihr Sohn wiederum im BC Place, um das Spiel zwischen Belgien und Neuseeland zu schauen.

«Ein Halbfinal wäre fantastisch»

Am Montag geht es zurück in die Heimat. Von der Schweiz aus drückt Junod der Nati die Daumen für den weiteren Turnierverlauf. Natürlich hofft sie, dass das Yakin-Team so weit wie möglich kommt. «Wenn die Nati gut spielt, macht uns das alle stolz und glücklich», so Junod. Ihr Tipp? «Ein Viertelfinal wäre grossartig, ein Halbfinal fantastisch.» Wenn das kein gutes Omen ist.

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