«Balogun-Rot – absolut richtig»
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Meier hat klare Meinung:«Balogun-Rot – absolut richtig»

Balogun-Begnadigung
Ex-Schiri prangert Fifa-Widerspruch an

Beim Katarer Assim Madibo verschärfte die Fifa die Sperre von einem auf fünf Spiele. Den US-Amerikaner Folarin Balogun begnadigt sie nach seinem Platzverweis hingegen – und ermöglicht ihm den Einsatz im WM-Achtelfinal gegen Belgien.
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Folarin Balogun flog im WM-Sechzehntelfinal mit Rot vom Platz – und darf nun gegen Belgien trotzdem spielen.
Foto: AP Photo/Jeff Chiu
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Yannick PengRedaktor Sport-Desk

US-Präsident Donald Trump richtet der Fifa seinen Dank aus, die Teamkollegen dachten zuerst an einen KI-Fake und der belgische Fussballverband zeigt sich erstaunt – der Entscheid des Weltfussballverbandes, den US-amerikanischen Rotsünder Folarin Balogun zu begnadigen, sorgt verständlicherweise für reichlich Gesprächsstoff.

«The Athletic» hat bei Graham Scott, einem ehemaligen Premier-League-Schiedsrichter, diesbezüglich nachgefragt. Scott bemängelt, dass der Fifa-Entscheid im Widerspruch zum jüngsten Präzedenzfall des Weltfussballverbandes stehe. Er spricht die Aktion des Katarers Assim Madibo, dessen Einsteigen in der Vorrunde dazu führte, dass sich der Kanadier Ismaël Koné das Bein brach, an.

«In der Gruppenphase wurde die obligatorische Sperre des katarischen Spielers Assim Madibo von einem Spiel auf fünf Spiele erhöht, nachdem er dem unglücklichen Ismaël Koné aus Kanada das Bein gebrochen hatte. Madibos Tackling und Baloguns Tacklings waren insofern ähnlich, als keines von beiden böswillig war, aber beide versetzten die Gegner unbeabsichtigt in die Gefahr einer schweren oder tatsächlichen Verletzung», so Scott. Balogun erwischte im WM-Sechzehntelfinal den Bosnier Tarik Muharemovic mit offener Sohle oberhalb des Knöchels. Muharemovic konnte die Partie zu Ende spielen.

Die Schiedsrichter auf dem Platz hätten zunächst Gelbe Karten verhängt, was angemessen gewesen sei, bevor der VAR sich die Wiederholungen angesehen habe, was zu einer Verschärfung zu Rot geführt habe, führt Scott aus. «Weitaus schlimmere Tacklings, die mit grosser Geschwindigkeit und Intensität ausgeführt werden, führen manchmal zu geringeren Strafen, weil der Angreifer sein Ziel zufällig verfehlt. Das erscheint mir nicht fair, da Spieler nach ihren Handlungen beurteilt werden sollten, nicht nach den Folgen.»

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